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Alliance schenkt Sportkleidung und Ausrüstung ein zweites Leben mit ClubHub
Der MHC Alliance aus Heemstede, ein Verein, der in The Indian Maharadja spielt, setzt sich mit ClubHub aktiv für einen nachhaltigeren Sport ein. Über ClubHub erhalten gebrauchte Sportkleidung und Ausrüstungsgegenstände ein zweites Leben, wodurch die Wiederverwendung innerhalb des Vereins auf niederschwellige Weise gefördert wird. Astrid Zonneveld-van Geest und Gwen Pellinkhof, die bei Alliance für das Fundbüro zuständig sind, berichten, wie der Verein ClubHub eingesetzt hat und welche Ergebnisse die Sammelaktion erzielt hat.
Was war für euch der wichtigste Grund, bei ClubHub mitzumachen?
Für uns war der wichtigste Grund, dass wir gesehen haben, wie viel Sportkleidung und Hockeyausrüstung bei den Mitgliedern zu Hause ungenutzt herumliegt, obwohl andere sie noch sehr gut gebrauchen könnten. Als Lost & Found-Komitee sind wir natürlich daran gewöhnt, Sachen an ihre Besitzer zurückzugeben, aber ClubHub gab uns die Möglichkeit, auch etwas mit den Dingen zu tun, die wirklich nicht mehr abgeholt werden. So erhalten Kleidung und Ausrüstung ein zweites Leben und wir tragen als Verein zu einem nachhaltigeren Sport bei.
Wie habt ihr ClubHub innerhalb des Vereins bei Mitgliedern, Freiwilligen und Eltern eingeführt?
Wir haben vor allem versucht, es so niederschwellig wie möglich zu gestalten. Über die Kommunikationskanäle von Alliance haben wir auf die Sammelaktion aufmerksam gemacht und erklärt, was die Mitglieder abgeben können. Außerdem hat es enorm geholfen, dass wir als Lost & Found-Komitee bereits ein bekannter Ansprechpartner im Verein waren. Die Initiative passte eigentlich ganz natürlich zu dem, was wir ohnehin schon taten.
Hattet ihr erwartet, dass so viel Sportkleidung und Ausrüstung zusammenkommen würde? Warum oder warum nicht?
Ehrlich gesagt hatten wir schon erwartet, dass es viel sein würde, aber die Menge hat uns dennoch überrascht! Wenn man bedenkt, wie viele Kinder über die Jahre wachsen und deshalb immer wieder ein neues Hockey-Outfit, einen Trainingsanzug oder neue Schuhe brauchen, ist es eigentlich auch logisch. Viele dieser Sachen sind noch völlig in Ordnung, werden aber schlichtweg nicht mehr benutzt.
Wie haben die Mitglieder auf die Initiative reagiert, alte Sportkleidung und Ausrüstung abzugeben?
Sehr positiv. Wir haben gemerkt, dass die Leute es angenehm finden, auf einfache Weise Dinge loszuwerden, die sonst vielleicht in einem Schrank oder auf dem Dachboden liegen bleiben würden. Und der Gedanke, dass jemand anderes anschließend Freude daran haben kann, macht es umso schöner. Es fühlte sich dadurch nicht wirklich wie „Aufräumen“ an, sondern eher wie Weitergeben.
Was hat die Teilnahme an ClubHub eurem Verein gebracht, abgesehen von der Menge der gesammelten Kleidung?
Vor allem in Bezug auf das Bewusstsein. Es hat die Leute wieder einmal darüber nachdenken lassen, was mit Sportkleidung und Ausrüstung passiert, wenn man sie selbst nicht mehr benutzt. Zudem schweißt eine solche Aktion die Menschen zusammen und es ist ein schönes Gefühl, dass man als Verein gemeinsam etwas bewirken kann. Und für uns als Lost & Found-Komitee war es auch schön zu merken, dass unsere Rolle im Verein über das bloße Sortieren und Verwalten von Fundsachen hinausgeht!
Warum ist euch Nachhaltigkeit im Verein wichtig und wie passt ClubHub dazu?
Ein Sportverein ist ein Ort, an dem unglaublich viele Dinge benutzt und ersetzt werden. Gerade bei Jugendmitgliedern geht das manchmal schnell. Da ist es eigentlich schade, wenn Kleidung und Ausrüstung, die noch gut sind, kein zweites Leben bekommen. ClubHub macht es sehr konkret: Nicht wegwerfen, was ein anderer noch gut gebrauchen kann. Das passt unserer Meinung nach sehr gut zu der gesellschaftlichen Rolle, die unser Verein definitiv auch hat.
Welchen Tipp würdet ihr anderen Hockeyvereinen geben, die überlegen, mit ClubHub zu starten?
Macht es vor allem einfach und sichtbar. Sorgt dafür, dass die Mitglieder genau wissen, was sie abgeben können, wo und wann. Und verknüpft es mit etwas, das im Verein bereits existiert, wie zum Beispiel Lost & Found. Dann fühlt es sich nicht wie ein zusätzliches Projekt an, das die Leute noch erledigen müssen. Und unterschätzt vor allem nicht, wie viele Sachen bei den Mitgliedern zu Hause liegen, die ein zweites Leben verdienen!
Worauf seid ihr am meisten stolz, wenn ihr auf diese Sammelaktion zurückblickt?
Dass wir mit etwas relativ Einfachem so vielen Dingen ein zweites Leben geben und einen echten Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten konnten. Aber vielleicht noch mehr darauf, dass wir die Menschen für den Wert von Dingen sensibilisiert haben, die sie selbst eigentlich nicht mehr benutzen.
Wenn wir dafür sorgen können, dass ein Hockeyschläger, ein Trikot oder ein Paar Schuhe nicht hinten im Schrank liegen bleiben oder weggeworfen werden, sondern ein neues Leben bekommen oder zu neuem Material verarbeitet werden, dann ist das für uns ein schöner Gewinn. Darauf können wir als Alliance durchaus stolz sein!
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